Kategorie: Ağız-Yüz-Çene Cerrahisi

4 Januar 2018

Unterkiefer Chirurgie

Angeborene Unterkieferfehlstellungen oder die nachfolgend entstandenen Fehlstellungen und Deformationen kann man mit der Unterkieferchirurgie beheben. Für Fehlstellungen im Unterkiefer gibt es viele Erkrankungen und Syndrome. Unterkieferfehlstellungen sind häufig erblich bedingt. Eine Verformung der Kieferknochen kann aber auch durch chronische mechanische Einwirkungen, zum Beispiel durch Daumenlutschen, ungünstige Zahnpositionen oder ausgefallene Zähne, bedingt sein. Ist der Unterkiefer zu kurz, so sind Kinn, Unterlippe und die vordere Zahnreihe des Unterkiefers gegenüber dem Oberkiefer auffällig nach hinten versetzt. Es kommt zu einem nicht mehr passenden Biss. Wenn dagegen der Unterkiefer zu lang ist, so sind Kinn, Unterlippe und untere vordere Zahnreihe merklich nach vorne versetzt. Auch hierbei fügen sich beim Biss die beiden Zahnreihen nicht mehr harmonisch zusammen.

Eine Unterkiefer Operation kann durchaus variieren durch Deformationen des Unterkiefers, Begleiterkrankungen, Alter des Patienten, Zahnpositionen, Bissstellung und durch ähnliche Gründe.

In welchem Alter wird eine Unterkiefer Operation durchgeführt?

Operationen während des Wachstums sollten ausgeschlossen werden, da es im nach hinein zu einem problematischen Wachstums des Knochens kommen kann. Deswegen ist so eine Operation erst nach dem 18. Lebensjahr zu empfehlen. Es ist jedoch möglich, eine Operation in einem jüngeren Alter durchzuführen, um die Größe der Knochen zu verlängern oder zu intervenieren, wenn das Kiefergelenk aufgrund von Entwicklungsunfähigkeit benötigt wird und nicht erwartet werden sollte.

Was sind die Eigenschaften des Unterkiefers?

Der Unterkiefer ist ein Knochen des Gesichtsschädel und unter anderem auch der Knochen, der sich im Gesicht als einzelnes bewegen kann. Die Mandibula besteht aus dem hufeisenförmigen Unterkieferkörper, dessen vorderes Ende das Kinn stützt, und beiderseits einem aufsteigenden Unterkieferast. An letzterem befindet sich ein Muskelfortsatz zum Ansatz des Musculus temporalis und der Gelenkfortsatz mit dem Kiefergelenksköpfchen , der das Kiefergelenk bildet. Der Unterkiefer kann sich aufgrund des Gelenks mit dem Schädel in viele Richtungen bewegen. Es hat sehr wichtige Funktionen wie Ernährung, Sprache, Atmung. Unterkieferchirurgie ist sehr wichtig für die Anwendung des Gesichts auf diesen Knochen.

Anatomisch gesehen, kann man das Kinn in 3 Abschnitte einstufen

1: Gelenkbereich
Der Unterkiefer bildet mit dem Schädel ein Gelenk. Im medizinischen heisst das Tempora-mandibular (TME). Ein Trauma, eine Fraktur, eine Dislokation, ein Quetschen, eine Überwucherung oder eine tumorale Entwicklung des Unterkiefers kann eine signifikante Wachstumsverzögerung und eine Einschränkung der Bewegung auf beiden Seiten oder auf einer Seite des Kiefers verursachen. In diesem Fall können Biege- und Asymmetrie-, Zahnausrichtung- und Entwicklungsprobleme von unlöslichen Störungen begleitet sein.

2: Horizontaler Abschnitt des Unterkiefers mit Zähnen

Dieser Abschnitt ist der Unterkieferabschnitt mit Zähnen. In diesem Bereich finden alle Biss-, Ess- und Sprechfunktionen statt. Eine Trauma- oder Tumorentwicklung in diesem Bereich kann zu einer Entwicklungsverzögerung oder -überentwicklung im Unterkiefer führen, was zu einer Deformierung des Gesichts und des Kopfes führt.

3. Kieferspitze
Eine Entwicklungsstörung oder einer Überentwickelung des Unterkiefers kann das Aussehen sehr stark beeinträchtigen. Ausserdem kann solches auch ein Grund für die Asymmetrie des Gesichts hervorrufen.

Was sind Ursachen für eine Unterkieferfehlstellung?

Wie zuvor schon erwähnt wurde gibt es einige Ursachen für eine Fehlstellung des Unterkiefers. Eine Operation wird in diesem Fall angesehen, wenn nachfolgende Beispiele bestehen: Unfallursachen in der Kindheit, Brüche im Kinn-, Kiefer- und Schädelbereich, nach Daumenlutschen, Fehlstellungen nach der Geburt, Entwicklungsstörungen und Übergröße der Zunge.

Was sind Störungen und Deformationen des Unterkiefers?

Man begegnet im Unterkiefer an unterschiedliche Deformationen. Diese kann man in Gruppen einstufen.

Entwickelungsverzögerung im Unterkiefer

Entwicklungsverzögerung kann in irgendeinem Teil des Unterkiefers sein. Wenn die Entwicklungsverzögerung bilateral ist, bleibt der gesamte Unterkiefer klein. Die Deformation des Oberkiefers wird vom Unterkiefer zurückgelassen und wird als Klasse-II-Verzerrungsstörung und Mikrognathie bezeichnet. Es ist die häufigste Unterkieferdeformität in europäischen Ländern.

Extreme Entwicklung des Unterkiefers

Wenn der Unterkiefer symmetrisch gesehen ausgeprägter ist und der Oberkiefer in diesem Fall zurückliegt, spricht man von einer Klasse-III-Verzerrungsstörung und man nennt diese Prognathie. Diese Deformität ist die häufigst in unserem Land (Türkei) und den östlichen Ländern.

Asymmetrische Entwicklungsstörung im Unterkiefer

Bei einseitiger Entwicklungsverzögerung oder Entwicklungsverzögerung werden Asymmetrien im Kopf, Gesicht und Unterkiefer beobachtet. Der Kiefer rutscht zur Seite und die Okklusion verschlechtert sich, diese Deformität wird laterognathie genannt.

Wie untersucht man eine Unterkieferfehlstellung?

Zunächst wird eine detaillierte kieferorthopädische Untersuchung im Mund durchgeführt. Aus verschiedenen Gründen können Probleme in den Unterkiefern auftreten, die da zum Beispiel formale und ästhetische Störungen wären. Wenn die Patienten sich über Gelenk- und Bissstörungen beschweren, kann es manchmal das Leben schwierig machen. Aber es ist in jedem Alter des Erwachsenen möglich, sie mit Unterkieferchirurgie zu korrigieren.

Vorbereitungen für eine Unterkieferchirurgie

In der Regel erfolgt die Vorbereitung nach Deformation des Unterkiefers. Die Zähne, die gingivale Struktur und Anordnung, die Knochenstruktur und die Entwickelungsmerkmale des Patienten, die Auswirkungen des Skeletts auf die Weichteile werden notiert und Röntgenbilder werden angefordert. Wenn eine orthognathe Operation wegen Bissstörungen geplant ist; wird vorerst eine kieferorthopädische Behandlung notwendig sein. Für diese Behandlung ist es empfehlenswert das 12. Lebensjahr zu erreichen. Nach einer kieferorthopädischen Behandlung und guter Zahnstellung kann eine Unterkieferoperation geplant werden.

Welche Operationsmöglichkeiten gibt es?

Ist eine Unterkieferoperation schwierig?

Je nach Bedarf kann man das Kinn nach vorne oder hinten verlegen. Wenn eine Asymmetrie oder eine Schiefstellung besteht wird versucht auch dieses zu korrigieren. Eine Unterkieferoperation wird im Mund durchgeführt, an beiden Seiten wird hinter den Zähnen am unteren Knochen oberhalb ein Schnitt von 3-4cm gemacht.

Nachdem die Aufbissplatte für den Unterkiefer zwischen die Zähne und die ideale Stelle des Unterkiefers gelegt und die Bissposition bestimmt wurde, werden die beiden voneinander getrennten Knochenblätter wieder durch Schrauben aneinander fixiert und die Integrität des Knochens sichergestellt. Die Schrauben werden in sehr kleinen Löchern von 3-4 mm Öffnungen auf beiden Seiten des Halses gelegt. Nach einer Weile werden die Narben unklar und unsichtbar.

Wie lange dauert eine Unterkieferoperation?

Durchschnittlich dauert eine Unterkieferoperation 1-2 Stunden.

Welche Risiken gibt es bei einer Unterkieferoperation?

Die Komplikationen, die bei jeder Operation auftreten können, können auch hier entstehen, diese sind Schwellungen, Übelkeit, Erbrechen und geringe Blutverlust. Ein vollständiger Verlust der Empfindung ist sehr selten. Es gibt einen Nerv, welches durch den Unterkiefer zu der unteren Lippe und den unteren Zähnen führt. Während der Operation wird der Unterkieferknochen in innere und äußere Blätter längst aufgeteilt, somit wird dieser Nerv verschont. Der Nerv verbleibt in den inneren Blättern und wird bei jeder Etappe der Operation kontrolliert, ob es auch wirklich keine Schädigungen erlitten hat. In den geringsten Fällen kommt es zu einer Nerveinklemmung oder -beschädigung, in diesem Fall kann man durch eine mikrochirurgische Technik diese Ursachen wieder beheben. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Chirurg auch die mikrochirurgische Technik beherrscht.
Sofern der Patient keinerlei Risiken (Erkrankungen) unterliegt, besteht in der Unterkieferchirurgie kein Todesrisiko.

Heilungsprozess in der Unterkieferchirurgie

Nach einer Unterkieferoperation wird begleitend neben Schmerzmittel, Antibiotika und systemischer Therapie gegen die Schwellung auch intravenöse Therapie angewendet. In wenigsten Fällen ist eine Überwachung auf der Intensivstation notwendig. Am gleichen Tag der Operation kann schon eine flüssige Nahrungszufuhr stattfinden. Nach Allgemeinzustand des Patienten ca. 2-4 Tage nach der Operation wird an Hand von Gummizügen festgestellt, in wie weit sich Unter- und Oberkiefer schliessen. Generell schließt sich der Kiefer nach 1-3 Wochen. Dies macht die Knochenheilung sicherer.

Unterkiefer-Operation Preisliste 2019

Eine konkrete oder Durchschnittspreisinformation anzugeben ist in diesem Fall schwer, da die Preise je nach Schwierigkeitsgrad des Kiefers variieren kann. Aus diesem Grunde empfehle ich Ihnen über die Kontaktseite in den Formularen ein Beratungstermin zu vereinbaren oder Sie erreichen und über die Kontakttelefonnummer.

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